Von Flühli zum Sarnersee (575 km)
Das Erste das wir Morgens feststellen als der Wecker klingelt ist, dass es endlich aufgehört hat zu regnen. Allerdings verstecken sich die Berge rings um uns herum noch immer hinter dichten Wolken und es mag so gar keine Begeisterung bei uns aufkommen, dass wir wieder in dieses kalte Nass reinfahren werden. Morgen soll das Wetter aber wirklich wieder schön werden und so beißen wir die Zähne zusammen und packen es an. Unseren ersten Zwischenstopp Schangnau erreichen wir aufgrund einer langen eisigen Abfahrt so durchgefroren, dass wir uns in einem gemütlichen Lokal eine Ovomaltine gönnen und spontan dann auch noch ein sehr leckeres Menü. Wieder aufgewärmt beschließen wir, dass wir die nächsten zwei Pässe umfahren wollen, weil man eh nichts sieht da oben. Statt dessen wollen wir schon früher unser Zelt aufschlagen und ein bisschen lesen. Unterwegs kommen wir an einer Wasserbüffelherde vorbei, die total lustige Geräusche macht und sehr neugierig sind. Wir machen noch eine Kaffee Rast in einem verlassenen Self Service Bauernhof mit Bezahlung auf Vertrauensbasis. Davon haben wir schon viele auf unserem Weg gesehen und fragen uns, ob das an den hohen Lohnkosten liegt? Als wir wieder auf unseren Drateseln sitzen packt uns doch nochmal die Lust und wir ändern unseren Plan, nehmen noch einen Pass mit und erreichen in der Dämmerung einen Zeltplatz am Sarnersee.










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