Zwei Sonnentage in Tokio
Am Freitag stehen wir noch einmal vor Sonnenaufgang auf und machen uns auf den Weg zum Hafen. Dabei nutzen wir die Yurikamome Bahn, die vollautomatisch mit Magnettechnologie auf Gummireifen fĂ€hrt und Tokio mit der kĂŒnstlichen Insel Obaida verbindet. Wir bekommen einen Platz ganz vorne, dort wo normalerweise der Fahrer sitzen wĂŒrde und genieĂen die Hafenrundfahrt im Morgenlicht. Die Bahn kommt uns sehr futuristisch vor, umso erstaunter sind wir, als wir nachlesen, dass sie schon seit 1995 fĂ€hrt.
Im Hafen angekommen gehen wir in den Toyosu Market, das ist DER Fisch Umschlagplatz in Tokio und beobachten wie Riesen Thunfische mit Gabelstaplern durch die Halle gefahren werden. Danach gehtâs zu einem kleinen Sushi Laden direkt im Hafen. Hier soll es das frischeste Sushi geben und teilweise wartet man wohl bis zu zwei Stunden auf Einlass. Wir haben GlĂŒck und kommen direkt rein. Der Fisch schmeckt sensationell gut. Wir stellen hinterher fest, dass wir unter anderem zum ersten Mal Seeigel gegessen haben. Etwas glibberig aber lecker.
Danach machen wir einen ausgedehnten Hafenspaziergang und versorgen uns bei einem Konbini fĂŒr ein Picknick am Hafenstrand.
Den Nachmittag schlendern wir durch die StraĂen und sind beeindruckt von den Dimensionen. Wir kaufen Souvenirs und ruhen uns in einem kleinen wunderschönen Park inmitten der Stadt aus, der einen Kontrast zu den gigantischen HĂ€userschluchten bildet. Als wir abends um 20 Uhr wieder im Hotel ankommen sind wir erschöpfter als nach einem Radl Tag.
Am Samstag schlafen wir aus, zerlegen unsere RĂ€der und gehen mittags Okonomiyaki Essen. So ziemlich das einzige Gericht, das wir hier noch nicht probiert haben. Das ist eine Art Omelett, das man selbst auf einer heiĂen Platte, die im Tisch eingelassen ist, zubereitet. Wie alles was wir in Japan gegessen haben schmeckt es uns auch wieder wahnsinnig gut!
In dem Moment in dem wir diese Zeilen schreiben, sitzen wir am Gate und warten, dass unser Flug nach MĂŒnchen aufgerufen wird. GlĂŒcklich und erfĂŒllt schauen wir auf unser dreiwöchiges Abenteuer zurĂŒck und sind dankbar, dass alles so gut geklappt hat.
Danke fĂŒrâs Mitfahren!




















Schreib uns einen Kommentar…