Sightseeing in Kyoto
In Kyōto gibt es tausende buddhistischer Tempel und Shinto Schreine und einige von ihnen werden von Touristen völlig überrannt. Deswegen beginnen wir den Tag heute sehr früh. Wir radeln noch vor Sonnenaufgang zum buddhistischen Kiyomizu-Dera-Tempel. Von den Holzterrassen des Tempels hat man einen grandiosen Blick über die Stadt und morgens ist die Atmosphäre noch entspannt.
Wir beschließen die bekannten Tempel für den Rest des Tages links liegen zu lassen und nutzen unsere Räder, um zum Shinnyodo Tempel zu kommen. Die Tempelanlage ist wunderschön und es sind extrem wenige Besucher dort. Wir werden zur Betrachtung des Zen-Gartens eingeladen, was wir ganz alleine und in Ruhe genießen können.
Nach einem kleinen Snack und einem Schläfchen im Kyoto Gyoen Nationalgarten brechen wir zu einer größeren Erkundungstour mit den Rädern auf. Diese führt uns auf meist kleinen Nebenstraßen durch Wohngebiete, vorbei an Schreinen, Tempeln und Macha Cafés hin zum bekannten Bambuswald. Letzterer ist aber sehr voll mit Touristen und wir sind froh als wir wieder auf den kleinen Nebenstraßen sind. Radlfahrer haben es sehr angenehm in Kyoto, es scheint fast so als hätten sie einen anerkannten Sonderstatus. Wir machen es den Einheimischen gleich und halten uns weder an Einbahnstraßen, Linksfahrgebot oder Ampeln. Wahlweise nutzen wir auch den Bürgersteig, wenn es auf der Straße nicht vorwärts geht.
Abends decken wir uns noch in einem großen Supermarkt mit Proviant ein, denn morgen starten wir unsere Tour Richtung Tokio.




















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