#10 Hachiman Matsuri

   

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Zwei Pausentage in Takayama

Wir verbringen zwei weitere Nächte in Takayama, um dem traditionellen Herbstfest Hachiman Matsuri beizuwohnen.

Das Fest ist bekannt für die kunstvoll geschnitzten Wagen, die zu Ehren einer Shinto Gottheit durch die Stadt gezogen werden. Einige Wagen sind mit großen Marionetten geschmückt. Der Umzug und das Puppenspiel gehören zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend soll die nächtliche Parade sein, wenn die beleuchteten Wagen durch die engen Gassen rollen. Das würden wir natürlich auch gerne sehen.

Leider ist die Stadt derart voll, dass es fast nicht möglich ist einen Blick auf die Parade zu erhaschen. Aber zu einem ordentlichen Fest gehört aber natürlich auch eine Fressmeile, der wir uns stattdessen widmen.

Ansonsten genießen wir in Takayama das wohl beste Sushi unseres Lebens – in einem kleinen Restaurant mit gerade einmal Platz für sieben Personen. Wir lesen, dass der Sushi-Meister mehr als 40 Jahre Erfahrung in seiner Kunst haben soll, und glauben es sofort. Der Ort hat eine besondere Stimmung; wir fühlen uns wie in einem Film. Auch die anderen Gäste scheinen verzaubert – alle sprechen mit leiser, andächtiger Stimme.

Morgen radeln wir in das Herz der Japanischen Alpen, nämlich nach Kamikochi. Dort wollen wir unser Zelt aufschlagen und einige der umliegenden 3000er besteigen. Wir haben uns heute bereits mit Proviant für drei Übernachtungen eingedeckt und uns vorgenommen morgen früh um 6 Uhr aufzubrechen, damit wir die 2000 Höhenmeter vor Einbruch der Dunkelheit schaffen. Mal sehen ob uns auf dem Weg wieder ein paar Hindernisse erwarten.

3 Antworten zu „#10 Hachiman Matsuri”.

  1. Avatar von
    Anonymous

    Danke für Eure Reiseberichte. Es ist schön, die spannenden Eindrücke aus dem fernen Land mitzuerleben. Für die Berge wünschen wir Euch gute Wege und eine regenfreie Zeit.
    LG M&P

  2. Avatar von
    Anonymous

    Es macht so viel Spaß Eure Berichte zu lesen und die Bilder anzusehen…ich fiebere den Berichten immer entgegen und fühle mich dann ein bisschen so, als wäre ich selber nochmal in Japan😊wie schön auch, dass ihr so oft abseits der typischen Touristenpfade unterwegs seid….liebe Grüße Nina

  3. Avatar von
    Anonymous

    Ein toller Reisebericht! Wann schreibt ihr das bloß alles noch neben den vielen Erlebnissen…
    Ich wünsche euch „gute Beine“ für die Höhenmeter und respektvolle Bären.
    Freuen mich auf die nächsten Etappen!
    Liebe Grüße von Christina

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