Zwei Pausentage in Takayama
Wir verbringen zwei weitere Nächte in Takayama, um dem traditionellen Herbstfest Hachiman Matsuri beizuwohnen.
Das Fest ist bekannt für die kunstvoll geschnitzten Wagen, die zu Ehren einer Shinto Gottheit durch die Stadt gezogen werden. Einige Wagen sind mit großen Marionetten geschmückt. Der Umzug und das Puppenspiel gehören zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend soll die nächtliche Parade sein, wenn die beleuchteten Wagen durch die engen Gassen rollen. Das würden wir natürlich auch gerne sehen.
Leider ist die Stadt derart voll, dass es fast nicht möglich ist einen Blick auf die Parade zu erhaschen. Aber zu einem ordentlichen Fest gehört aber natürlich auch eine Fressmeile, der wir uns stattdessen widmen.
Ansonsten genießen wir in Takayama das wohl beste Sushi unseres Lebens – in einem kleinen Restaurant mit gerade einmal Platz für sieben Personen. Wir lesen, dass der Sushi-Meister mehr als 40 Jahre Erfahrung in seiner Kunst haben soll, und glauben es sofort. Der Ort hat eine besondere Stimmung; wir fühlen uns wie in einem Film. Auch die anderen Gäste scheinen verzaubert – alle sprechen mit leiser, andächtiger Stimme.
Morgen radeln wir in das Herz der Japanischen Alpen, nämlich nach Kamikochi. Dort wollen wir unser Zelt aufschlagen und einige der umliegenden 3000er besteigen. Wir haben uns heute bereits mit Proviant für drei Übernachtungen eingedeckt und uns vorgenommen morgen früh um 6 Uhr aufzubrechen, damit wir die 2000 Höhenmeter vor Einbruch der Dunkelheit schaffen. Mal sehen ob uns auf dem Weg wieder ein paar Hindernisse erwarten.



















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