#18 The End

   

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Zwei Sonnentage in Tokio

Am Freitag stehen wir noch einmal vor Sonnenaufgang auf und machen uns auf den Weg zum Hafen. Dabei nutzen wir die Yurikamome Bahn, die vollautomatisch mit Magnettechnologie auf Gummireifen fährt und Tokio mit der künstlichen Insel Obaida verbindet. Wir bekommen einen Platz ganz vorne, dort wo normalerweise der Fahrer sitzen würde und genießen die Hafenrundfahrt im Morgenlicht. Die Bahn kommt uns sehr futuristisch vor, umso erstaunter sind wir, als wir nachlesen, dass sie schon seit 1995 fährt.

Im Hafen angekommen gehen wir in den Toyosu Market, das ist DER Fisch Umschlagplatz in Tokio und beobachten wie Riesen Thunfische mit Gabelstaplern durch die Halle gefahren werden. Danach geht’s zu einem kleinen Sushi Laden direkt im Hafen. Hier soll es das frischeste Sushi geben und teilweise wartet man wohl bis zu zwei Stunden auf Einlass. Wir haben Glück und kommen direkt rein. Der Fisch schmeckt sensationell gut. Wir stellen hinterher fest, dass wir unter anderem zum ersten Mal Seeigel gegessen haben. Etwas glibberig aber lecker.

Danach machen wir einen ausgedehnten Hafenspaziergang und versorgen uns bei einem Konbini für ein Picknick am Hafenstrand.

Den Nachmittag schlendern wir durch die Straßen und sind beeindruckt von den Dimensionen. Wir kaufen Souvenirs und ruhen uns in einem kleinen wunderschönen Park inmitten der Stadt aus, der einen Kontrast zu den gigantischen Häuserschluchten bildet. Als wir abends um 20 Uhr wieder im Hotel ankommen sind wir erschöpfter als nach einem Radl Tag.

Am Samstag schlafen wir aus, zerlegen unsere Räder und gehen mittags Okonomiyaki Essen. So ziemlich das einzige Gericht, das wir hier noch nicht probiert haben. Das ist eine Art Omelett, das man selbst auf einer heißen Platte, die im Tisch eingelassen ist, zubereitet. Wie alles was wir in Japan gegessen haben schmeckt es uns auch wieder wahnsinnig gut!

In dem Moment in dem wir diese Zeilen schreiben, sitzen wir am Gate und warten, dass unser Flug nach München aufgerufen wird. Glücklich und erfüllt schauen wir auf unser dreiwöchiges Abenteuer zurück und sind dankbar, dass alles so gut geklappt hat.

Danke für’s Mitfahren!

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