Von Grindelwald nach Interlaken (678 km)
Der Tag beginnt mal wieder eiskalt, aber wir widerstehen dem Drang die Daunenjacken aus dem Gepäck zu kramen, weil wir gleich hinter Grindelwald mit dem Anstieg zur Kleinen Scheidegg beginnen. Der Pass ist ebenfalls für Autos gesperrt, und wir teilen uns die Schotterpisten hinauf mit Wanderern und E-Mountainbikern. Große Teile fahren wir aber auf einem kleinen Karrenweg, direkt im Schatten der Eiger Nordwand. Unwillkürlich starren wir immer wieder auf diese riesige Wand in der schon so viele Bergsteiger ihr Leben gelassen haben. Oben angekommen erwartet uns zum ersten Mal auf unserer Tour ein echter Touristen Hotspot. Und das zu Recht! Der Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau ist gigantisch. Man erreicht die Scharte auch mit der Zahnradbahn, mit der man sogar noch weiter hoch auf’s Jungfraujoch auf 3466 m kommt. Wahnsinn, von dort oben muss man einen tollen Blick auf den Gletscher haben. Wir beschließen noch mal wieder zu kommen, wenn uns das Radeln zu anstrengend geworden ist.
Nach einer längeren Rast bei der wir unser Zelt in der Sonne trocknen geht es gewohnt rasant hinab ins Tal nach Lauterbrunnen. Dort suchen wir einen Fahrradladen auf, um Bremsbeläge nachzukaufen, von denen wir mehr verschleißen, als wir Unterhosen dabei haben. Der freundliche Mechaniker stellt auch gleich fest, dass Dani‘s Bremsscheiben schon unter 1mm dünn sind und wir beauftragen ihn mit dem sofortigen Tausch. Glück gehabt, wenn wir mit 50kmh bergab brettern, möchten wir nicht mit einer brechenden Bremsscheibe konfrontiert werden.
Kurz vor Interlaken entdecken wir einen wahnsinnig süßen Zeltplatz und da wir heute Abend genug Zeit haben, kochen wir mal was aufwändigeres als Pasta mit Tomatenmark.















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